Grosses Kreuz 6.16

 

Das Große Kreuz mit Venus-Neumond am 5. Juni 2016

 

Am 5.6.2016 ergab sich eine seltene Planeten-Konstellation am Himmel: Zwischen Sonne/Mond/Venus, Jupiter, Saturn und Neptun zeigte sich ein großes Kreuz, ein großes Quadrat, voller Spannungen und Widersprüche.

Großes Kreuz mit Venus-Neumond 5. Juni 2016So ein auffallendes Großes Kreuz mit Neumond-Venus-Konjunktion hat eine große Bedeutung mindestens für die nächsten drei Monate.

In Mitteleuropa ist die außergewöhnliche Konstellation von Sonne, Mond und Venus im ersten Haus, in Opposition zum Saturn im 7. Haus, und im Quadrat dazu findet sich die Opposition von Jupiter im 5. und Neptun im 11. Haus.

Also gibt es einen starken Willen, emotional eine Frage des Geldes bzw. der Gemeinschaft (Venus) zu forcieren. Dabei wird alle Kraft zusammengenommen, aber wiederum alles ist abhängig von den Verpflichtungen, die vom Gegenüber ausgehen. Somit ist die Kraft scheinbar wie spannungsgeladen blockiert, und gleichzeitig wird die Lust an der Expansion gestoppt, denn es wird befürchtet, dass allzu schnell dieser Spaß an der Entfaltung zum Chaos führen könnte, in ein Chaos, das wieder eine neue Hilfsbereitschaft auslöst (Neptun).

So ein großes Kreuz ist ein sehr spannungsgeladener Aspekt, aber gleichzeitig auch eher statisch. Insbesondere wenn, wie hier, der Saturn eine gewichtige Rolle spielt und Jupiter sowie die Sonne in die Schranken weist. Gleichzeitig werden vielfach auch Machtfragen gestellt, und manch einer will seine Idee unverblümt durchziehen. Aber dadurch werden Transformationen geschehen, das heißt in Wirklichkeit, dass durch ein starkes Festhalten ein enormes Loslassen ausgelöst wird.

So eine Gemeinschaft wie die Europäische Union wurde in den 90er Jahren mit zweifelhaften Vorgaben aufgebaut, und die wahre wirtschaftliche Stärke der einzelnen Länder, wie z.B. von Griechenland und Portugal, wurde auf falschen Zahlen gegründet. Genauso wie in der Wirtschaft, wurde hier von Anfang an auf unüberlegte Expansion gesetzt, ohne an die Folgen zu denken, also man wollte möglichst viele Länder in die EU einbeziehen, und schaute nicht so genau auf die wichtigen Details. Man verachtete dabei, dass durch die großzügig gehaltenen Vorgaben für die Länder das ganze Gebilde ins Schlingern gebracht werden konnte, wie es während der Krise von Griechenland sichtbar wurde. Wie der damalige Wirtschaftsminister Theo Waigel in einer ARD-Fernsehsendung über die Europäische Union gut darlegte, hatte er dagegen gestimmt, die Vorgaben so weit zu fassen, dass möglichst alle Länder, die willig waren, in die europäische Wirtschaftsgemeinschaft eintreten konnten. Leider wurde er überstimmt. Nun ist also der expansive Gedanke mit dem Jupiter-Saturn-Quadrat an seine Grenzen gestoßen. Viele Einzelne in den Ländern fühlen sich nicht mehr in ihren Interessen wahrgenommen. Auch die Verhandlungen mit den USA über TTIP haben die Menschen – besonders in Deutschland – aufhorchen lassen. Die Deutschen reagieren ja besonders sensibel auf undemokratische Ideen, und der hohen Geheimhaltungsgrad über die Vorgaben dieses Freihandels-Abkommens sowie die große Macht-Erlaubnis für diverse Großkonzerne, ihre Ideen gegen demokratische Grundsätze durchsetzen zu können, hat die Menschen hellhörig werden lassen. Dadurch könnte beispielsweise das Bayerische Reinheitsgebot für Bier zur Makulatur werden. In einer Fernsehsendung wurde über das Freihandels-Abkommen zwischen den USA und Kanada berichtet, wo ähnlich wie bei TTIP, große zusätzliche Schaffung von Arbeitsplätzen das Hauptargument war. In der Sendung berichteten dann arme US-Arbeiter davon, wie nach dem Inkrafttreten des Handelsabkommens die Produktion nach Mexiko verlegt wurde, die Arbeitsbedingungen dort extrem prekär wurden und in den USA statt neuer Arbeitsplätze plötzlich selbige in großer Zahl verloren gingen. Hier in Europa wird also politisch sehr stark gelogen und falsche Fakten angeführt. Aber die Deutschen lassen sich in dieser Hinsicht nicht mehr so einfach hinters Licht führen. Demokratiemäßig sind wir ja gebrannte Kinder.

Man könnte also meinen, dass in der EU Querdenken nicht mehr erlaubt ist. Große Querdenker waren und sind ja nach wie vor die Österreicher. In der EU sind die Österreicher auf dem 3.Platz, wenn es um Argumente gegen die EU geht. Dadurch wird die dortige FPÖ natürlich gestärkt.

Das Große Kreuz mit dem Neumond vom 5. Juni zeigt ziemlich deutlich die aktuellen Themen an. Das Biquintil von Uranus zum Mondknoten weist auf die revolutionäre Gegenhaltung hin, die viele Menschen in der EU haben und sich in dem britischen Referendum ihre Bahn gesucht hat. Nicht nur das Glühbirnenverbot hat Kopfschütteln ausgelöst, sondern auch einige andere seltsame Regelungen wie das Verbot von Bäumen auf Verkehrskreiseln bringen die Leute zum Nachdenken hinsichtlich EU. Die seltene Konstellation, dass die Venus auf weniger als ein halbes Bogengrad genau in Konjunktion zu einem Neumond ist, betont die Wichtigkeit dieses Großen Kreuzes für alle Fragen von Gemeinschaftlichkeit in den nächsten zwei Jahren. Hier könnte es also zu größeren Verwerfungen durch eigenmächtige Entscheidungen kommen. 

Immer wieder sollen die nationalen Parlamente bei EU-Kommissionsbeschlüssen übergangen werden. Davor warnt jetzt auch in Österreich der neue Bundeskanzler Kern: http://www.krone.at/Oesterreich/EU_will_bei_CETA_Landesparlamente_uebergehen-Abkommen_mit_Kanada-Story-517418

Großes Kreuz Neumond Frühling2016 auf London - Neptunjupiter.deWenn wir uns das Neumondhoroskop, diesmal bezogen auf London anschauen, sehen wir Mars genau am Deszendenten. So ruft also die Britische Volksabstimmung sehr viele Aggressionen hervor, wie bereits die Reporter aus GB berichten. Der Mars ist rückläufig und wandert dann bis zu seinem Umkehrpunkt auf 23° Skorpion, d.h. Ende Juni steht er genau im Quincunx zum Uranus des Neumonds. Auch hier sieht man, dass ein Kampf (Mars) für die Befreiung (Uranus) von der EU-Obrigkeit stattfindet.

Man fragt sich aber nur, warum nun so viele „Alarmlampen“ angehen, nur wenn ein einzelner Staat nicht mehr in der Union die Gängelung mitmachen will. Viele glühende EU-Befürworter malen jetzt den Teufel an die Wand und glauben dass die Wirtschaft sehr leiden wird. Natürlich ist klar, dass unter Jupiter-Saturn-Quadrat die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen, aber wenn die Politiker, die die Europäische Wirtschaftsunion in den 90er Jahren aufgebaut haben, schlau waren, haben sie vorgesorgt und klare Exit-Regeln vorgegeben, damit nicht das ganze Gebilde ins Schlingern kommt, oder? Aber wer traut ihnen schon noch? Wieder einmal wird am Volkes Willen vorbei regiert, und dann wundern sich „Große Koalitionen“ ernsthaft, dass radikale Kräfte frei werden á la AfD, und auf dieser wird dann so lange herumgehackt, bis auch der letzte Depp anfängt, für die AfD zu argumentieren, weil die großen sogenannten Volksparteien das Volk nicht mehr vertreten können oder wollen (oder dürfen??).

Es wird also Zeit für eine Veränderung, nicht nur nur in der EU-Politik, sondern auch national. Der Uranus im Quintil zum Mondknoten zeigt uns hier die Richtung an. Sonst kommt das ganze Gebilde ins Straucheln.


© 2016 Jens-Ulrich Hauck

 

erstellt am 28.6.2016