Der Oktober '17



Die Zeitqualität Mitte - Ende Oktober 2017

betrachtet im Detail von Jens-Ulrich Hauck


Nun ist der Herbst ins Land gezogen, die Bäume haben eine schöne Laubfärbung und die Luft ist fast unbeschreiblich rein und klar, dass Fotos besonders gut gelingen. Die Sonne steht zwar nicht mehr ganz so hoch oben am Himmel, jedoch aktuell im Zeichen der Waage, wo die Begegnung und Schönheit, die Sichtbarkeit und der Bild-Empfang besonders wichtig sind.

 

Merkur befindet sich – seit Monatsbeginn – ebenfalls im Zeichen der Waage, somit ist die Kommunikation auf Harmonie und Miteinander ausgerichtet. Getrübt wird dieses schöne Bild allerdings vom Uranus im Widder und der Venus-Mars-Konjunktion, die am Abend des 5. Oktober ihren Höhepunkt hatte. In Partnerschaften ergab sich somit zwar die Chance, wieder mehr das Miteinander statt das Gegeneinander zu praktizieren. Gleichzeitig konnten aber Kräfte stark werden, die sich gegen die Gemeinschaft des Bisherigen wenden und mit Uranus eine Trennung forcieren, wie z.B. in Spanien die Katalanische Regional-Regierung.

Dafür bewegte sich nun aber am 14. Oktober um 12:11 Uhr die Venus ins Zeichen der Waage und besänftigt ein wenig die Gemüter. Man achtet in der Begegnung wieder mehr auf gemeinschaftliche Werte, eine ganz passable Voraussetzung, um in den Koalitions-Verhandlungen weiter zu kommen. Jedoch können manche Details eines eventuellen Koalitionsvertrages noch Streit auslösen, wenn der Mars in der Jungfrau weilt.

Jupiter hat am 10. Oktober das Zeichen Waage verlassen und wandert nun durch den Skorpion, wo die Intensität besonders stark ist, Loslass-Fragen immer wieder aufs Tablett kommen und man gerne nach dem Prinzip „Alles oder Nichts“ handelt. Diese Intensität wird sich in den nächsten 12 Monaten auch in der Politik bemerkbar machen. Zusammen mit der Uranus-Konstellation ergibt sich eine eher explosive Mischung, wo es oft um die Fragen geht „Wie frei willst Du sein?“ und „wie kann ich meine Macht stärken“.
 

Die zweite Oktoberwoche

Aber werfen wir doch noch einmal einen Blick auf die Planeten zu Beginn der zweiten Oktoberwoche, nämlich den 9.10. (Montag): Merkur und Sonne bilden ein hartes Quadrat zum Pluto, während der Mond durch die Zwillinge eilt und das Saturn-Mondknoten-Trigon sich ein wenig abschwächt. Die Woche beginnt also mit enormer Intensität. Loslassthemen sind überall sichtbar. Es gibt schnelle Veränderungen, und die Klarheit ist schicksalhaft erhöht. Was bedeutet das? Bisher nicht sichtbare Wahrheiten werden öffentlich gemacht und manche Realität prägt sich in das Bewusstsein der Menschen ein, die diese mit ihren Details bisher nicht erkennen konnten. Neptun im eigenen Zeichen der Fische und Pluto im strengen Steinbock bringen gleichzeitig im positiven Sinne auch neue Möglichkeiten mit, Realitäten über eine tiefe Meditation besser zu erkennen oder durch Träume sich abzeichnende Tendenzen bzw. Handlungen der Mitmenschen in der nahenden Zukunft leichter wahrzunehmen. Mit langfristiger Übung können manche Zeitgenossen mit gereiften Seelen auch mehr und mehr mit Engeln kommunizieren, wodurch derjenige viel mehr mit hoher Weisheit handelt und somit weniger Frust erfährt.
Halbmond  abn. v. 19.Okt. 2017, Sonne und Mond auf 19,3 Grad kardinalWeiterhin ist die zweite Oktoberwoche von dem Kampf zwischen Energiedurchsetzung und Widerstand der Regeln der Allgemeinheit geprägt. Ich-zentrierte Aktionen werden nun schneller gestoppt, Macho-Gehabe wird angeprangert und die Öffentlichkeit, die Medien nehmen Ego-Typen sozusagen ans Schlaffittchen. Freitag, der Dreizehnte dürfte für einige Menschen durch ein paar kleine Hindernisse herausfordernd wirken, besonders wenn sie um den 16. September oder 12.-14. März herum geboren sind. Am Wochenende vom 14./15. Oktober können die Mitmenschen über ungewöhnliche Dinge diskutieren und neuartige Kommunikations-Arten austesten. Manch ein Zeitgenosse erfährt überraschende Wahrheiten.

Zu Beginn der dritten Oktoberwoche, am Montag, den 16., zeigen sich einige Hindernisse und Widerstände, die man versuchen kann zu überwinden, oder denen man sich fügen muss, wenn z.B. der Zug oder das Flugzeug ausfällt.
Einige Jupiter-Konstellationen deuten in den nächsten sechs bis neun Tagen eine Grundtendenz zu neuen Möglichkeiten an, jedoch sind gleichzeitig Energien stark, die dazu führen, dass sich Menschen schneller aufregen, vor allem zwischen dem 18. und 22. Oktober.
 

Diese Woche ist eben ein wenig zwiespältig. So ist unter diesen Himmels-Aspekten vorstellbar, dass es da und dort nicht so läuft, wie man es gerne hätte, man Umwege nehmen muss usw. Aber durch diese scheinbaren Widrigkeiten lernt man womöglich interessante Neumond Okt.2017  auf 26°35,4' Waage  www.neptun-jupiter.deLeute kennen, die für den beruflichen Bereich die richtigen Connections bieten oder länger gesuchte, wichtige Informationen vermitteln.

Am Abend des 19. Oktober 2017 ist Neumond. Was bedeutet dies für die nächsten Wochen?

Mond und Sonne befinden sich auf 26° Waage, einem etwas zwiespältigem Grad. Das Ungewöhnliche (außerhalb der Norm) wird stärker ausgelebt, jedoch oft auf eine eher „abgespacede“ Art. Das heißt, hier neigen die Menschen dazu, sich von den irdischen Realitäten zu distanzieren und eine heile-Welt-Blase aufzubauen. Im Bereich des 10. östlichen Längengrades steht außerdem der Mars im Quadrat zum Aszendenten und Pholus/Lilith genau am DC. So bahnt sich die Wut (wegen Ungerechtigkeiten u. Ä.) schneller ihre Bahn und findet Ausdruck in Schimpfereien und übertriebener Kritik. Insgesamt ist von gutem Informationsfluss auszugehen, und mit den richtigen Erkenntnissen werden die Planungen voranschreiten. In Mitteleuropa jedoch vergisst man öfter, genau zuzuhören und dadurch ergeben sich Missverständnisse – man achtet mehr auf die eigene Selbstdarstellung und übersieht, das eigene Verhalten mit der Realität abzugleichen. Gleichzeitig aber fällt es vielen Menschen leichter, ihre Fähigkeiten gut ins rechte Licht zu rücken. Man kann sich auf außergewöhnliche Art in Szene setzen. Wer jetzt viel meditiert, wird besondere Erlebnisse haben, die Heilung ermöglichen und Frustrationsmuster, die aus alten Verletzungen herrühren, leichter überwinden. Verrückte Wahrheiten kommen schneller ans Tageslicht, in die Öffentlichkeit.

Am Nachmittag des Sonntags (22.10.) wandert der Mond in den Schützen und ermöglicht eine mehr optimistische Grundstimmung. Unter Lilith zeigen sich viele Menschen zwar emotionaler und schimpfen öfter als sonst, aber der Merkur bietet zum Beginn der neuen Woche die Möglichkeit, durch Rückzug, durch Kontakt mit der Natur, durch Meditation und Kontemplation verborgene Wahrheiten zu ergründen, die nicht so offen im Materiellen sichtbar sind. Dadurch kann sich bei vielen Mitmenschen mehr Ausgeglichenheit und Mitgefühl einstellen. Bis zum Monatsende ist nun die Jupiter-Sonne Konjunktion wirksam und spornt viele Zeitgenossen an, sich mehr mit der Vielfalt im Außen zu beschäftigen, neue Erkenntnisse zu sammeln, die jenseits des eigenen Tellerrandes Inspiration bringen und den Geist wahrhaft weit werden lassen. Es ist mehr Ausdehnung und Entfaltung möglich. In der zweiten Wochenhälfte (26.-29.10.) jedoch zeigen sich Widersprüche im System: Es gibt eine Antihaltung im „Clan“, manche Werte dürften in Frage gestellt werden oder man pocht auf die alte Tradition, um kein Geld zu verlieren (angeblich). Wer jetzt übertreibt und mit Lockerheit so weitermachen will, wie bisher, wird zur Räson gerufen. Dabei können Machtspiele zum Vorschein kommen. Auch der Mond zwingt uns zu mehr Ernsthaftigkeit, denn vom 25. bis zum Nachmittag des 27. verweilt er im Steinbock.  

Am 31.10., dem ungewöhnlichen (Sonder-)Reformations-Feiertag in ganz Deutschland diesmal, steht der Mond in den Fischen und inspiriert uns, mystische Erkenntnisse, wie sie Martin Luther vor 500 Jahren hatte, besser im Alltag umzusetzen, sodass wir der Liebe und Wahrheit noch näher kommen, als es einst dem großen Reformator beschieden war.

 


© 2017 Jens-Ulrich Hauck

 

erstellt am 18.10.2017
ergänzt am 20.10.